Nicole Pasching ( vormals Keusch )         

Ich  lebe mit meinem Lebensgefährten Markus und unseren Tieren in NÖ. Ich glaube das erste  Mal bin ich mit 4 Jahren auf einem Pferd gesessen - Reitunterricht bekam ich ab meinem 7. Lebensjahr. Ich hatte viele Reitstunden - doch ich muss sagen, die besten Reitlehrer waren immer die Pferde, welche ich reiten durfte. Den Reiterpass  habe ich dann mit 10 Jahren absolviert. Danach habe ich mich auf die Schule konzentrieren müssen, doch die Leidenschaft zu den Pferden ist geblieben. Ich habe jede Gelegenheit ausgenutzt, damit ich nicht einroste. Ich habe mir immer geschworen, dass ich die anderen Prüfungen nachhole - aber mit meinem eigenen Pferd, das ich selbst ausgebildet habe.  Ich hatte all die Jahre immer wieder Mitreitpferde, die ich umsorgt habe, aber als das letzte Mitreitpferd dann auch wieder wegzog, kaufte ich mir endlich mit 24 Jahren mein erstes eigenes Pferd. Da ich nie eine Stute, einen Schimmel und kein Großpferd haben wollte, fand ich es schon irgendwie lustig, als meine 1,75 große Schimmelstute Joyce mein erstes eigenes Pferd wurde....nennt man wohl Ironie.

Leider meinte es die Gesundheit nicht gut mit meiner Joyci und wir hatten nur insgesamt ein gutes Reiterjahr zusammen, indem ich aber sehr viel von ihr lernen durfte. Sie war auch Turniersauer - da kamen natürlich Prüfungen auch keine in Frage. Joyce ging mit 15 Jahren quasi in Pension.. Wir machen fleißig Bodenarbeit und Joyce wird dressurmäßig geritten  - somit bleiben alle Gelenke geschmiert.

Vor ca. 4 Jahren habe ich dann Mama´s Stute Benita - war damals schon 11 Jahre-   zugeritten und ausgebildet, um  mit dem Orientierungsreiten beginnen zu können. Dieser Sport gefällt Benita sehr gut - so gut dass wir sogar 2013 in Gneixendorf Turniersieger bei den Einsteigern wurden. Benita ist auch eindeutig ehrgeiziger als ich. Benita ist zwar gerne am Turnier, aber leider kein Freund von längeren Fahrtstunden im Hänger und die Orientierungsreitturniere sind immer sehr weit weg, daher hatte sie jetzt eine längere Pause. Ab 2017 möchte ich aber mit ihr bei Geschicklichkeitsturnieren in der Umgebung starten.

Durch unser neues Familienmitglied Marinero Rayo konnte ich meinen langersehnten Traum vom Distanzreiten endlich verwirklichen und in diese Sportart hineinschnuppern. 2014 haben wir uns den Newcomer- Titel geholt - das Jahr hat uns sehr gut gefallen, weil wir so viel erlebt haben. Danach habe ich mit Marinero ins Orientierungsreiten hineingeschnuppert. 2017 kam dann die Diagnose ,,Hufknorpelverknöcherung " daher nahm ich ihn aus dem Turniersport raus. Wir haben mit der Dressur  ( zum gymnastizierenden Zweck) angefangen - wo der Spanier ziemlich auf den Geschmack gekommen ist.  Dass wir keine Turniere mehr gehen können, finde ich jetzt nicht schlimm - bei mir waren die Pferde immer ehrgeiziger, als ich. 

Turniere hin oder her - am Liebsten geh ich AUSREITEN und WANDERREITEN  - entweder mit Freunden oder alleine ....wobei alleine bin ich ja eigentlich nie ;-) Marinero oder Benita sind ja da. Ich finde, wenn man auf einem Pferd sitzt, schaut die Welt ganz anders aus - man kann gut nachdenken und entspannen. Ich übe auch immer Dressurlektionen im Gelände, damit uns ja nicht fad wird. UND ich gehe wahnsinnig gerne ohne Sattel und Trense ins Gelände - Indianerstil *lol* Mittlerweile macht mir auch die Bodenarbeit Spaß.

Durch meine ganzen Tiere wird mir auch nie langweilig und ich hab immer etwas zu erzählen, dass ist auch für meine Freunde immer wieder sehr unterhaltsam. Ich liebe meine Tiere - auch die Arbeit die dahinter steckt. Ich liebe es sogar um 5 in der Früh aufzustehen und dass meine Hände oft rau wie Schleifpapier sind. Einen besseren Morgenstart, wenn mich Marinero an der Koppel begrüßt, der Kater herläuft und liebevoll unseren Hund anstupst und diese unglaubliche Ruhe, gibt es einfach nicht. 


 

               MARKUS PASCHING       

 

Markus ist mein Ehemann und hat durch mich das Interesse an den Pferden entdeckt. Er liebt Tiere über alles - wir sind uns bei der Anschaffung eines neuen Familienmitgliedes eigentlich immer gleich einig. Punkto Pferde reicht ihm aber das Streicheln, Füttern und Longieren. Mir zur Liebe reitet er auch manchmal - dann gehen wir ins Gelände und genießen die Natur. Er hat das Reiten ansich eigentlich nie gelernt, sitzt aber im Sattel, wie wenn er noch nie etwas Anderes gemacht hätte.